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Bahnhofstraße 2
02692 Großpostwitz
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es ist vor allem eine Frage der Ehrlichkeit, ob man die Dinge beim richtigen Namen nennt.
„Verteidigungsbereitschaft“ bedeutet eben auch „Kriegstüchtigkeit“.
Wenn der Konzern aus Porsche und VW sich nun (wieder) ein 3. Standbein im „Feld der Verteidigungsinfrastruktur“ aufbauen will, steigt man tatsächlich aktiv in die „Rüstungsindustrie“ ein.
Und das aus meiner Sicht „Sondervermögen“ stets nur neue „Schulden“ sind, habe ich an dieser Stelle bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht.
Wortführende Ökonomen führen zwar aus, „Staatliche Schulden werden in der Regel nicht zurückgezahlt, sondern immer in die Zukunft weitergereicht. Wenn die Bundesfinanzagentur eine Anleihe abträgt, tut sie das, indem sie eine neue ausgibt.“ (Jens Südekum in der FAZ vom 05.03.2025)
Im Volksmund heißt das, man druckt einfach neues Geld. Deutschland hat damit im letzten Jahrhundert ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich schließe diesen Gedankenkreis mit einem Zitat des US-amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway (1899-1961):
»Inflation ist das erste Wundermittel des schlecht geführten Staates. Das zweite Wundermittel ist der Krieg. Beide führen zu zeitweiligem Wohlstand und beide führen zu völligem Zusammenbruch.«
Möge es diesmal nicht soweit kommen und mögen sich kluge Köpfe finden, die doch noch die rechten Entscheidungen treffen, um den Fokus der Politik auf Frieden und Wohlfahrt zu lenken.
Solche Entscheidungen fangen im Kleinen an. Für unsere Gemeinde Großpostwitz darf ich berichten, dass der Lebensmut eine wesentliche Triebfeder für unsere Zukunft bleibt und diesen Grundsatz schon unsere Kinder leben. So erhielten wir am Faschingsdienstag (04.03.2025) lieben Besuch im Verwaltungszentrum Großpostwitz-Obergurig. Unser Schulhort hatte sich zum Zampern aufgemacht und eine bestgelaunte, laute Kinderschar erfreute uns mit tollen Kostümen und eigenem Programm. Die Verwaltung und unsere Amtsbesucher empfingen die kleinen Narren mit Begeisterung. Zur Belohnung gab es für jedes der Kinder ein Mitbringsel nach eigener Wahl.
Der Winter ging zu Ende und unter dem Motto „Gib dem Müll einen Korb!“ rief die Naturzentrale gemeinsam mit der Naturschutzstation Neschwitz e.V. und dem Naturschutzzentrum “Oberlausitzer Bergland” e.V. zu den landkreisweiten Müllsammelaktionen auf. Erstmals beteiligte sich die Gemeinde Großpostwitz daran am Sonnabend, dem 22.03.2025. Auf den spontanen Aufruf auf unserer Homepage meldeten sich letztendlich ca. 60 Sammelwillige. Dabei schloss sich erfreulicherweise auch eine Delegation (samt Geschäftsführer) der Firma ONTEX unserer Aktion an. Bei bestem Wetter hatten Groß und Klein eine Menge Spaß, unsere Gemeinde vom Müll zu befreien. Ein ganzer Container wurde gefüllt. Zum Abschluss stärkten sich alle fleißigen Helfer mit Bratwurst und Getränken und meinten mehrheitlich: „das sollten wir 2026 unbedingt wiederholen“.
Bereits ab Ende Februar wurden die Trinkwasserbauarbeiten im Ortsteil Berge fortgesetzt. Wir gehen davon aus, dass diese bis April/ Anfang Mai abgeschlossen werden können. Aktuell erfolgen vorrangig Hausanschlüsse. Mitte April soll die Pumpstation geliefert werden. Ein Ende der Verkehrseinschränkungen der Anwohner kommt also in Sicht.
Seit Mitte März liefen auf dem Gemeindeplatz Vorbereitungsarbeiten zur Errichtung eines Trafohauses. Dieses ist insbesondere zur Netzverstärkung für das Gesundheitszentrum, die Apotheke und ggfls. künftig des Pflegeheimes erforderlich. Parallel fanden auf dem Gemeindeplatz und an mehreren weiteren Stellen im Gemeindegebiet Breitbandausbauarbeiten statt. Schließlich kam es zu Querungen der B 96, was sowohl halbseitige Sperrungen der Bundesstraße als auch eine Verengung der Zufahrt zum Gemeindeplatz erforderte. Die beteiligten Baufirmen waren instruiert, sich zu koordinieren und die Verkehrseinschränkungen so gering als möglich zu halten. Leider prägten dennoch mehrere Tage lange Autoschlangen das Ortsbild entlang der Bundesstraße.
Bei den Ausbauarbeiten des Dachgeschosses des Gesundheitszentrums zur Ergotherapie befanden wir uns in der finalen Phase. Ab Mitte Februar starteten die Malerarbeiten und ca. eine Woche darauf folgten ihnen die Bodenleger. In den Winterferien wurde die Innentreppe im Haus aufgearbeitet. Die Türen im Dach sind eingebaut und in der letzten Märzwoche erfolgte die Elt.- und Sanitärfeininstallation und die Baureinigung. Pünktlich zum 01. April wird dann die Praxis an die Mieter übergeben. Ebenfalls in der zweiten Märzhälfte konnte der Fahrstuhlschacht gedämmt und verputzt werden.
Nun endlich stehen wir kurz davor, die sanierungsbedürftige Spreebrücke im Zuge der Bahnhofstraße zu erneuern. Wir gehen davon aus, dass die Baumaßnahme (die größte der Gemeinde im Jahr 2025) im April beginnen und dann bis in den Herbst andauern wird. Bitte beachten Sie, dass die Umleitung für das Spreetal (u.a. Kinderhaus und Anwohner) dann über die Bergstraße und Bahnhofstraße als Sackgasse ausgewiesen wird und insofern etwas mehr Zeit erfordert.
Die Jahreshauptversammlung der Ortswehr Ebendörfel-Rascha der Freiwilligen Feuerwehr fand am 07.03.2025 im Gerätehaus Rascha statt. Die Wehrleitung wertete das Dienstjahr 2024 aus, ich nutzte die Gelegenheit, den Kameradinnen und Kameraden für ihren selbstlosen Dienst zu danken und im Tagesordnungspunkt „Aussprache“ tauschten wir uns zu Themen des aktuellen Dienstgeschehens aus.
In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Großpostwitz am 28.03.2025 im Erbgericht Eulowitz wurde das Dienstjahr 2024 formell abgeschlossen. Etwa 70 Teilnehmer folgten den Jahresberichten des Wehrleiters und des Leiters der Jugendfeuerwehr, der Kassenprüfung sowie Beförderungen und Auszeichnungen. Ich bedankte mich für den hohen persönlichen Einsatz eines jeden Einzelnen samt ihrer Familien für den Schutz unserer Gemeinde, verlieh meiner Freude über die hervorragende Nachwuchsarbeit Ausdruck und betonte den Wert der Ortswehren für das gesellschaftliche Leben in unseren Ortsteilen. Erfreulicherweise können wir – neben den Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr – auch weiter Neuzugänge vermerken. Denken auch Sie darüber nach, unsere Wehr zu verstärken, scheuen Sie sich nicht. Jeder einzelne Kamerad, jede Kameradin und sehr gern auch ich vermitteln die entsprechenden Kontakte.
Ein neuer Verein - die „Bergsche Gemeinschaft e.V.“ - belebte im letzten Jahr in Großpostwitz die Tradition des Hexenbrennens (auf der Spreewiese unterhalb des ONTEX-Stadions) wieder und traf den Nerv sehr vieler Teilnehmer. Wir freuen uns, dass sie auch dieses Jahr wieder die Organisation übernehmen und mit einem Frühschoppen am 01.05.2025 gleich noch einen draufsetzen. Auch in den Ortsteilen wird an den bekannten Stellen wieder diese schöne Tradition gepflegt. Danke an alle Helfer!
Zunächst aber stehen der April und damit auch die Osterferien an. Mögen Sie die Kraft der Sonne und das erwachende Leben in der Natur beflügeln.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Festtage, schöne Ferien und eine gute Zeit mit Ihren Familien!
Ihr Bürgermeister Markus Michauk